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Das Display ​

Das Display des Masters ist ein 4,0-Zoll-Touchdisplay mit 480 × 480 Pixeln. Dieses Kapitel erklärt, wie du es einrichtest: Kacheln, Seiten, Widgets, Hintergrundbild und die Legende.

Hinweis: Die Software schickt dem Master, was er zeigen soll. Wie er es zeichnet (Auflösung, Schrift, Umbruch), bestimmt seine Firmware. Was die Software schickt, siehst du im Simulator.

Ein Raster aus 5 × 5 Zellen ​

Der Bildschirm ist ein Raster, sonst nichts: 5 Spalten mal 5 Reihen, jede Zelle 96 × 96 Pixel groß (etwa 14 × 14 mm, bequem mit dem Finger zu treffen). Auf diesen Zellen liegt alles:

  • Kacheln sind die Tasten des Displays. Jede Kachel ist eine Belegung (siehe Tasten belegen). Je Seite gibt es 25.
  • Widgets sind Anzeigen, die einen Block aus mehreren Zellen belegen: zum Beispiel Wetter 2 × 2, „Was gerade läuft“ 5 × 2, Twitch-Chat 5 × 3.
  • Unter allem liegt das Hintergrundbild.

Wo Kacheln und Widgets liegen, siehst du auf der Zeichnung des Displays auf der Seite des Masters (Übersicht → Master einrichten). Dort richtest du auch alles ein.

Kacheln unter einem Widget ​

Legst du ein Widget auf Zellen, die schon eine Kachel tragen, wird die Kachel dort nicht gezeichnet und nicht geschickt. Sie bleibt aber gespeichert. Nimmst du das Widget wieder weg, ist die Belegung zurück.

Seiten ​

Reicht eine Seite nicht, legst du weitere an, wie die Startbildschirme eines Telefons. Auf dem Gerät wischt man zwischen ihnen, das Gerät meldet der Software, wo es gelandet ist. Jede Seite hat ihre eigenen Kacheln und ihre eigenen Widgets. Es gibt höchstens 9 Seiten.

Verwaltet werden die Seiten in der Karte Seiten unter dem Display auf der Seite des Masters. Dort steht eine Reihe kleiner Schilder, eines je Seite, dahinter + Seite.

AktionSo geht es
Seite einrichtenauf das Schild der Seite klicken. Die Zeichnung zeigt sie, die Kacheln und Widgets darunter gelten für sie
Seite anlegen+ Seite (Hinweis: Eine leere Seite hinten anhängen)
Seite benennenden Stift am Schild (Hinweis Umbenennen), Namen tippen, mit Enter übernehmen, mit Esc verwerfen. Der Name ist freiwillig, ohne steht dort „Seite 2“
Seite entfernenden Papierkorb am Schild (Hinweis Seite entfernen). Ist die Seite nicht leer, steht dort danach Löschen?, ein zweiter Klick löscht

Beim Entfernen geht der Inhalt der Seite mit, die Seiten dahinter rücken auf. Die letzte Seite lässt sich nicht entfernen: Ein Bildschirm ohne Seite hätte nichts, was er zeigen könnte.

Die Karte nennt, wie viel da ist: „3 Seiten, 75 Kacheln“.

Gut zu wissen: Seiten legst du von Hand an. Eine Seite, die sich selbst anlegt, sobald die vorige voll ist, würde es unmöglich machen, eine Kachel frei zu lassen.

Die Kacheln werden über alle Seiten hinweg durchgezählt. Seite 1 hat Kachel 1 bis 25, Seite 2 beginnt bei Kachel 26. Die Nummer steht im Dialog zum Belegen (Kachel 26 belegen).

Die Software schickt dem Master alle Seiten auf einmal: Das Gerät wischt selbst, und für jeden Wisch beim PC nachzufragen würde ruckeln.

Widgets ​

Welche Widgets es gibt ​

15 Arten in zehn Familien. Alle stehen in der Widget-Referenz mit Größe und Feldern. Kurz:

WidgetZeigt
Uhr (klein, groß)die Uhrzeit, auf Wunsch mit Datum. Die Zeit zeigt der Master selbst, der PC gibt nur die Form vor
Fester Texteinen Text, den du festlegst, zum Beispiel LIVE
Zustand eines Plugins„Verbunden“, „Getrennt“ und was das Plugin sonst meldet
Was gerade läuft (groß, schmal)Titel, Interpret und Cover. Von Spotify oder jedem anderen Player, den Windows kennt, ohne Konto und ohne Einrichtung
Wetter (groß, schmal)Temperatur, Lage und Ort, von openweathermap.org
Zähler (klein, groß)den Stand eines Zählers aus dem Plugin Zähler
Timer (klein, groß)die Restzeit des Timers aus dem Plugin Timer
Discord-Sprachkanalwer im Sprachkanal ist und wer gerade redet
Twitch-Chatdie letzten Chatnachrichten, drei Reihen hoch und so breit wie das Display
Lautstärke-Balkendie Lautstärke der Ausgabe oder eines Programms

Wer „klein“ und „groß“ nebeneinander hat, hat zwei Arten einer Familie. Die Größe ist keine einstellbare Eigenschaft. Sie gehört zur Art, und das Gerät bekommt trotzdem den genauen Namen der Art.

Widgets hinzufügen ​

Es gibt drei Wege. Alle enden im selben Ergebnis.

1. Ziehen. Ziehe ein Widget aus der Plugin-Leiste (Gruppe Bildschirm) auf den gewünschten Platz im Display. Der Block unter der Maus zeigt, wo es landet. Was nicht an diesen Platz passt, zeigt beim Ziehen gar kein Ziel, statt erst beim Loslassen zu scheitern. Für Eingaben (Ort, Text) trägst du in der Liste darunter nach.

2. Klicken und platzieren. Ein Klick auf ein Widget in der Leiste öffnet ein Fenster Widget wählen mit den Varianten, jede als Umriss ihrer Größe, alle im selben Maßstab. Wähle eine Variante, das Fenster schließt sich, und du legst sie direkt auf dem Display ab: Der Block unter der Maus leuchtet, ein Klick setzt ihn. Esc oder Abbrechen in der Leiste unter der Zeichnung bricht ab. Ein Block, der über den Rand ragen würde, wird hineingeschoben.

3. Das Formular. Im Reiter Bildschirm der Seite des Masters steht unter Widgets auf dieser Seite das Formular Widget hinzufügen:

  1. Wähle in der Auswahl die Art. Daneben steht ihre Größe (zum Beispiel „2 × 2“) mit einem kleinen Lageplan.
  2. Fülle die Felder aus. Ein grauer Beispielwert zeigt, in welcher Form etwas erwartet wird, etwa Berlin,DE beim Ort. Pflichtfelder sind als (erforderlich) markiert. Fehlt eines, sagt eine Meldung unter dem Formular, welches, und der Cursor springt hinein. Enter im Feld fügt hinzu.
  3. Klicke Hinzufügen. Das Widget kommt oben links hin, und die Software sucht ihm den nächsten freien Platz. Oder klicke Größe und Platz wählen …: Das öffnet das Fenster Widget wählen und danach die Platzwahl wie bei Weg 2.

Auf der Seite eines Touch-Display-Moduls gibt es kein Raster in der Zeichnung. Dort kommt das Widget oben links hin, und die Software sucht ihm einen freien Platz.

Die Liste der Widgets ​

Unter Widgets auf dieser Seite steht die Liste dessen, was auf der Seite liegt. Der Titel nennt die Seite (bei mehreren Seiten ihren Namen), daneben steht die Zahl.

Eine Zeile zeigt:

  • einen kleinen Lageplan des 5 × 5-Rasters mit dem Block des Widgets,
  • den Namen und darunter den Ort in Worten („Spalte 4, Reihe 1 · 2 × 2“),
  • den aktuellen Wert, wenn das Widget einen hat,
  • ein Kreuz zum Entfernen.

Die Zeilen stehen in Lesereihenfolge (oben nach unten, links nach rechts). Fährst du mit der Maus über eine Zeile, leuchtet das Widget im Display auf. Mit zwei Wettern auf einer Seite sagt das, welches welches ist.

Wie Widgets zusammen auskommen ​

  • Zwei Widgets liegen nie übereinander. Was auf einen belegten Block fällt, weicht auf den nächsten freien aus.
  • Was über den Rand ragt, wird hineingeschoben.
  • Passt ein Block nirgends mehr hin, wird er nicht angelegt.

Widgets und Plugins ​

Die meisten Widgets brauchen ein aktiviertes Plugin. Schaltest du es ab, wird sein Widget stumm: Es zeigt keine Werte mehr (leer oder null). Das Wetter etwa zeigt dann nichts, auch wenn der Server noch antworten würde: Wer es nicht aktiviert hat, will es nicht angezeigt bekommen. Welches Plugin welches Widget speist, steht in der Widget-Referenz.

Ein paar Widgets haben Besonderheiten:

  • Wetter: Den Standort legst du im Plugin Wetter einmal fest. Ein Widget ohne Ort meint ihn. Ein Ort im Widget schlägt ihn.
  • Twitch-Chat: Im Plugin Twitch muss das Mitlesen eingeschaltet sein.
  • Discord-Sprachkanal: braucht die Anmeldung im Plugin Discord.
  • Zustand eines Plugins: im Feld Plugin den Schlüssel des Plugins eintragen, zum Beispiel obs. Die Schlüssel stehen jeweils im Kopf der Plugin-Seite.

Hintergrundbild ​

Pro Bildschirm gibt es ein Hintergrundbild. Es liegt unter den Kacheln und Widgets und ist abgedunkelt, damit weiße Schrift lesbar bleibt. Du findest es im Reiter Bildschirm der Seite des Masters in der Karte Hintergrundbild.

  • Bild wählen … öffnet eine Dateiauswahl. Erlaubt sind PNG, JPG, GIF, BMP und WebP, höchstens 8 MB. Die Art wird am Inhalt der Datei erkannt, nicht an der Endung.
  • Profilbild nimmt das Bild des angemeldeten Kontos. Der Knopf geht nur, wenn ein Konto angemeldet ist (Hinweis auf dem Knopf).
  • Entfernen nimmt das Bild wieder weg (oben rechts in der Karte, nur wenn eines gesetzt ist).

Die Vorschau ist quadratisch wie das Display, damit sie zeigt, was auch dort zu sehen ist. Darunter steht, ob ein Bild gesetzt ist und wie groß es ist („Bild gesetzt · 1920 × 1080 Pixel“). Ob und wie der Master ein Bild beschneidet oder skaliert, entscheidet er selbst (die Software rechnet nichts um). Mit einem quadratischen Bild bist du auf der sicheren Seite.

Das Bild wird in den Ordner der Software kopiert (backgrounds). Räumst du das Original später weg, bleibt das Hintergrundbild trotzdem. An den Master geht nur der Dateiname, nie dein Pfad. Lässt sich ein Bild nicht übernehmen, steht der Grund in einer eigenen Zeile in der Karte.

Gut zu wissen: Das Hintergrundbild liegt nur auf diesem PC. Es wandert weder zum Konto noch in die Sicherung.

Die Legende ​

Im Reiter Kacheln steht die Karte Legende für das Display. Sie listet jede belegte Taste der ganzen Kette: auch die der Module, die Schieberegler und die Drehregler, mit Position, Symbol und Beschriftung. Damit erreicht auch eine Taste, die du auf einem Satelliten eingerichtet hast, den Bildschirm.

Wie der Master die Legende zeigt, entscheidet er selbst. Auf der Seite steht dieselbe Liste, damit du siehst, was das Gerät bekommt. Ist ein Ordner offen, zeigt die Legende ihn.

Nicht zu verwechseln mit den Kacheln: Die Kacheln sind eine Bedienfläche, die Legende ein Verzeichnis. Beide entstehen aus denselben Belegungen.

Das Display eines Moduls ​

Ein Touch-Display-Modul hat ebenfalls ein Display. Es bekommt dieselben Widgets, aber keine Kacheln und keine Seiten: Die gehören dem Master. Wer Text auf dem Bildschirm will, nimmt das Widget Fester Text. Die Widgets richtest du auf der Seite des Moduls ein, im Abschnitt Widgets auf dem Display.

Hinweis auf dem Gerät ​

Gibt es ein Update, schickt die Software dem Master eine kurze Hinweiszeile mit. Nur der Master bekommt sie, auf jedem Display derselbe Satz wäre Lärm. Wie er sie zeigt, entscheidet seine Firmware.


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